Was kostet technische Beratung? Ein ehrlicher Überblick für mittelständische Industrieunternehmen

„Was kostet das ungefähr?" ist die häufigste Frage im Erstgespräch. Und die ehrliche Antwort lautet: Es hängt ab. Aber das ist keine Ausweichung – es ist der Ausgangspunkt für eine seriöse Einschätzung.
Dieser Artikel erklärt, wie technische Beratungsleistungen typischerweise bepreist werden, was die Preisunterschiede erklären – und was ein Unternehmen realistisch erwarten sollte.
Die drei gängigen Vergütungsmodelle
1. Tagessatz (Zeit & Material)
Der klassische Ansatz. Ein Tagessatz für technische Fachberatung mit Senior-Profil liegt je nach Spezialisierung und Markt zwischen 1.200 € und 2.500 € pro Tag (netto). Für hochspezialisierte Nischen (Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, regulierte Bereiche) auch darüber.
Vorteil: Flexibel, transparent. Nachteil: Das Gesamtbudget ist nicht von Anfang an klar.
2. Pauschalpreis (Fixed Fee)
Für klar definierte Leistungen – z.B. ein technisches Review-Dokument mit definierten Inhalten und Umfang – eignet sich ein Pauschalpreis. Das schafft Planungssicherheit für beide Seiten.
Typischer Rahmen für ein strukturiertes Review-Dokument: 1.500–4.500 € je nach Umfang und Tiefe.
3. Monatlicher Retainer
Für Unternehmen, die regelmäßig methodische Unterstützung brauchen – z.B. ein festes Stundenkontingent pro Monat. Das lohnt sich ab etwa 2–4 Engagements pro Monat.
Was den Preis beeinflusst
- Spezialisierungstiefe: Allgemeine Unternehmensberatung vs. hochspezialisierte Fachberatung
- Erfahrungshintergrund: Industrie-Praxis, Seniorität, Referenzen
- Aufgabentyp: Dokument erstellen vs. Methodik einordnen vs. Team entwickeln
- Zeitrahmen: Sofort-Einsatz mit Kapazitätsengpass kostet mehr
Was kostet ein technisches Review bei ALTEMIS?
Ich arbeite transparent mit Tagessatz oder Pauschalpreis, je nach Aufgabenstellung. Die genaue Einschätzung erfolgt nach dem Erstgespräch – dort kläre ich Fragestellung, Umfang und Format, bevor ich ein konkretes Angebot mache.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Es dient nicht dem Verkauf, sondern der methodischen Einordnung: Kann ich helfen? Wie? Mit welchem Aufwand?
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Was Sie für das Honorar bekommen
Technische Beratung ist kein Standardprodukt. Was im Honorar enthalten ist, hängt vom Modell ab – aber in jedem Fall gilt: Sie bezahlen nicht für Anwesenheit, sondern für methodische Einordnung und Entscheidungssicherheit.
Im Projekteinsatz bedeutet das: klare Dokumentation der Ergebnisse, nachvollziehbare Herleitung und eine Einordnung, die Ihr Team ohne externe Unterstützung weiternutzen kann. Im Retainer-Modell kommt strategische Kontinuität hinzu – das Wissen über Ihre Systeme, Prozesse und Entscheidungslogiken baut sich über Zeit auf und muss nicht nach jedem Auftrag neu erarbeitet werden.
Transparenz über Kosten ist kein Vertrauensbeweis, sondern eine Voraussetzung für eine seriöse Zusammenarbeit. Wenn ein Berater keine klare Auskunft über sein Vergütungsmodell gibt, ist das ein Signal – kein Einzelfall.
Vergütungsmodelle, Scope-Definition und typische Stolperfallen – kompakt auf 3 Seiten.
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